Forschungsstelle Antikes Südarabien und Nordostafrika

Die derzeit am Lehrstuhl für semitische Philologie und Islamwissenschaft angesiedelte Forschungsstelle dient als Plattform für Forschungsprojekte im Bereich des antiken Jemen und des antiken Nordostafrika. Ebenso werden von Ihr in Kooperation mit der Orientabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI, Außenstelle Sanaa) Kulturerhaltmaßnahmen im Jemen und in Äthiopien koordiniert und umgesetzt.

Projekte

Belegwörterbuch der Sabäischen Sprache

Das von der DFG als Langfristvorhaben geförderte Projekt hat die Erstelllung eines sabäischen Online-Wörterbuchs zum Ziel. Mit mehr als 6000 Inschriften und einer Laufzeit von 1400 Jahren – vom 10. Jahrhundert v. Chr. bis zum 6. Jahrhundert n. Chr. –  ist das Sabäische die am besten bezeugte Sprachvarietät innerhalb der altsüdarabischen Sprachgemeinschaft. Neben den umfangreichen Korpora von Bau-, Widmungs- und Gedenkinschriften sind auch Rechtstexte sowie mehrere hundert auf Holzstäbchen geschriebene Briefe und Wirtschaftstexte überliefert.

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Kulturelle Kontakte zwischen Südarabien und Äthiopien

Dieses als Langfristvorhaben von der DFG geförderte Forschungsprojekt wird von der Orientabteilung des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) und dem Lehrstuhl für Semitische Philologie und Islamwissenschaft / Forschungsstelle Antikes Südarabien und Nordostafrika durchgeführt. Der Fokus des Projekts liegt auf den Kulturkontakten der im frühen ersten Jahrtausend v. Chr. aus Südarabien eingewanderten Sabäer und der lokalen Bevölkerung in der Region Tigray (Äthiopien). Von besonderem Interesse sind dabei die Interaktionsprozesse zwischen südarabischen und einheimischen Bevölkerungen im ersten Jahrtausend v. Chr.

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